Die Lohnpfändung ist eine beliebte Zwangsvollstreckungsmaßnahme des Gläubigers. Wie viel vom Einkommen gepfändet werden darf, ist gesetzlich geregelt. Ab Juli 2017 gelten neue Freigrenzen.

Aus der Pfändungstabelle kann die Pfändungsgrenze für das persönliche monatliche Arbeitseinkommen entnommen werde. Diese Beträge darf der Schuldner trotz Pfändung behalten, damit ihm und seinen Angehörigen ein Existenzminimum zum Leben bleibt. Die Pfändungsfreigrenze ab Juli 2017 erhöht sich von 1.073,88 EUR auf 1.133,80 EUR, also um fast 60 EUR!

Trotz Pfändung sind dem Schuldner und seinen Angehörigen ab Juli 2017 somit mindestens geschützt:

  • 1.133,80 € bei Alleinstehenden
  • 1.560,51 € bei einer Unterhaltspflicht
  • 1.798,24 € bei zwei Unterhaltspflichten   
  • 2.035,97 € bei drei Unterhaltspflichten    
  • 2.273,70 € bei vier Unterhaltspflichten     
  • 2.511,43 € bei fünf und mehr Unterhaltspflichten